Die Eltern von Piotr Steæ und seine Vorfahren stammen aus Luniniec und W³odzimierz Wolynski - aus Ortschaften, die auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion liegen. Seit 1946 leben sie im pommerschen S³upsk. Piotr Steæ wurde im August 1967 geboren. In seiner Heimatstadt S³upsk schloss er eine gastronomische Berufsausbildung mit Abitur ab und arbeitet als ziviler Mitarbeiter der Garnisonsversorgung der Armee. Er ist Mitglied der SPiFA, der Vereinigung bildender Künstler und Fotografen im Amateurbereich beim Klub des Pommerschen Armeebezirks Bydgoszcz.
Auf die Frage "Woher stammen die Leidenschaft und die Fähigkeiten?" antwortet er scherzhaft, dies käme wohl von seinem Urgroßvater, der Tontöpfe geformt habe. Er zählt zu der handverlesenen Gruppe von Künstlern, die sich mit der Gestaltung von Ostereiern nach kaschubischen Stickmustern der in S³upsk, Wejherowo und Puck verbreiteten Schule beschäftigen und so ihrer Region zu Bekanntheit verhelfen. Die Gestaltungen umfassen eine breite Farbpalette und die Eier werden überdies beidseitig angebohrt, um das Durchziehen eines Fadens zum Aufhängen der Eier zu ermöglichen.
Piotr Stec beschäftigt sich ebenfalls mit der Kunst der Herstellung durchbrochen gestalteter Ostereier. Diese Gestaltungsart ist sehr arbeitsintensiv und erfordert den Einsatz spezieller Werkzeuge. Bei Schatullen, die aus Straußeneiern gefertigt werden, findet als dekoratives Element Ostseebernstein Verwendung. Die Arbeiten von Piotr Steæ schmücken Festtafeln zu Ostern, aber auch Sammlungen in den USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Südafrika. Ebenso sind sie in der Sammlung des Westpommerschen Museums zu finden. Sein Schaffen wird Jahr für Jahr in der regionalen und überregionalen polnischen Presse vorgestellt. Häufig ist er Gast von Radio- Interviews.
Er hat an Ausstellungen und landesweiten Wettbewerben teilgenommen, bei denen er eine Vielzahl von Auszeichnungen und Preisen gewann: